Reload Festival 2025

2–3 Minuten
© Reload Festival
Das Festival

Hier gab es gefühlt für jeden etwas. Wer wollte konnte gegen einen kleinen Obolus duschen gehen (wobei das Wasser doch recht kalt war), es gab ein reiches Angebot an Getränken und Essen (auch vegie und vegan) sowie kostenloses Wasser für alle.

Außerdem gab es auch ein reiches Angebot an Möglichkeiten drumherum sich zu beschäftigen. Sei es die Radio Bob Bühne auf der man vor einer Fotobox posieren konnte oder am Einarmigen Banditen sein Glück versuchen konnte (ich glaube die Chancen standen bei allen sehr hoch 🙂

Der Eycatcher war dann sicher das Kettenkarusell, welches aber extra bezahlt werden musste und mit 5,-€ pro Fahrt doch etwas arg zu buche schlug.

Ansonsten gab es die üblichen Verdächtigen: Schmuckverkäufer, Textilienverkäufer, und natürlich auch Tonträger.

Impericon hatte auch ein paar Bands zur Autogrammstunde geladen, zu unserem großen Bedauern wurden wir bei der Band „Hanabie.“ aus Japan wieder weg geschickt (wie viele andere Fans auch) weil zu wenig Autogrammkarten da waren. Bitter!

Die Bands

Die Macher vom Reload Festival gehen schon sehr stark auf die Wünsche ihrer Fans und Besucher ein. Der größere prozentuale Anteil der Bands waren Metalcore Bands und das hat sich in den Besuchern auch sehr gut wiedergespiegelt. Es hat einfach rundum gepasst und man konnte einfach nur glücklich nachhause gehen.

© Fabian Schmidt/ Hörsturz
© Fabian Schmidt/ Hörsturz

Mit Headlinern wie Trivium, Gojira, Machine Head und I Prevail standen auf der Bühne schon echt krasse Bands. Aber auch das Tagesprogramm zog sich wie ein roter Faden stabil durch: The Butcher Sisters, Landmvarks, Drowning Pool, Static X, Dope, Annisokay und noch so viele mehr. Mit Windrose kam auch die Power Metal Abteilung auf ihre Kosten, Finntroll waren als quoten Folk Metal Band da. Mit den schon erwähnten Hanabie. aus Japan hollte man sich eine exotische Girl Metalcore Band auf die Bühne, die eine wirklich brutale Show rissen und Rise of the Northstar brachten den Nu Metal nach Sulingen.

Meine große Hoffnung ist, dass das Festival bei seinen 18.000 Tickets bleibt und nicht wirklich weiter aufstockt. Denn genau das macht das Reload aus. Der Mix aus der überschaubaren Kapazität und der geilen Mische an Bands!

Der ganze Spaß startete offiziell am Donnerstag, wer aber Spaß an der Freude hatte, konnte schon am Mittwoch anreisen und sich einen ersten Überblick verschaffen. Im großen Partyzelt spielte eine eher lokalere Band aus Bremen „Give me Rain“. Nicht 100%ig meine Richtung, aber ich fand es grandios dass den Jungs die Möglichkeit gegeben wurde, da zu spielen und ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass vielleicht mehrere lokalere (Schüler) Bands dort an dem Mittwoch einen (ersten) Gig spielen können, dem Nachwuchs eine Bühne bieten.

Von oben links, nach unten rechts: Hanabie., The Halo Effect, Gojira, Gojira, Drowning Pool, Drowning Pool, Rise of the Northstar)

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