
Das Reload Festival im beschaulichen Sulingen in Niedersachsen, hat mich in seinen Bann gezogen! Nach dem mich ein anderes, größeres Festival in Rheinland Pfalz zuvor im Jahr sehr enttäuscht hatte, kam ich hier wieder auf den Festivalgeschmack. Das Reload Festival macht so ziemlich alles richtig, was richtig zu machen ist und wenn man meckert, dann auf höchstem Niveau. Fangen wir am besten damit auch an und somit direkt am Anfang:
Die Anfahrt
Bis nach Sulingen gestaltet sich die Anfahrt sehr angenehm. Auf der Homepage ist eine Adresse angegeben, wo man aber letztlich nicht weiter kommt und nur weiter geschickt wird. Da die Mitarbeiterin vor Ort aber genauso Ortskundig waren wie wir, irrten wir ersteinmal eine Weile durch eine Sulinger Nachbarschaft. Nachdem wir zwei Mal im Kreis gefahren sind und dann durch einen unmöglichen Weg doch da waren, wo wir hin wollten (und lt. anderen Besuchern drei Stunden Wartezeit abgekürzt haben) ging es voran.
12 Stunden Festivalgelände bei +30°C über den Tag hinterlässt seine Spuren, aber glücklich war ich trotzdem.
Hier wäre eine bessere und deutlichere Beschilderung schön gewesen. Und das ist auch eigentlich schon das unangenehmste am ganzen Festival gewesen. Das es sich dann ein weig staute war ebenfalls nicht so toll, aber eigentlich ein sehr ausgetüfteltes System um die Besucher adäquat zu verteilen. Wichtig wäre hier sicher auch noch mal gewesen, den einzelnen Posten zu sagen, dass man vor Ort auf C2 ein Zelt mieten konnte. So mussten wir das bei jedem der fünf oder sechs Posten immer wieder von vorne erklären, weil diese der Meinung waren, der Platz wäre schon voll.
Der Zeltplatz
Wir hatten über einen Anbieter auf der Festivalhomepage ein Zelt gemietet, dass ging ganz ohne Probelme, egal ob beim Buchen, zu Beginn oder bei der Abfahrt. Neben der Zelt gab es noch zwei Campingstühle. Das Gras auf dem Platz war was arg hoch gewachsen, trat sich dann mit der Zeit aber doch recht schnell nieder.
Der Zeltplatz war kontinuierlich beleuchtet, aber nicht so heftig mit Flutlichtern, so dass man auch noch schlafen konnte. Die Dixies wurden regelmäßig gereinigt und machten einen ordentlichen Eindruck und durch das Mieten des Zeltes, hatten wir Glück und waren sagenhafte fünf Minuten vom Festivalgeände entfernt. Was noch positiv zu erwähnen ist: Am Eingang des Campinggeländes saß stets ein Mitarbeiter, man hatte als wirklich 24 Stunden lang einen Ansprechpartner.
Sicherheit
Ein besonderer Punkt: Die Sicherheit! Ich habe mich sicher noch nie so sicher auf einem Fetsival gefühlt. Neben dem bereits erwähnten Mitarbeiter am Campinggelände, hatte auch die Polizei eine ordentliche Presänz. Egal ob in den Golfcaddys die über das außenliegende Gelände fuhren oder auf dem Inflied zu Fuß. Manch einer fand das vielleicht auch unbehaglich, ich für meinen Teil empfand es angesichts der aktuellen Lage in der Welt sehr angenehm.




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