
„Here for None“ markiert einen Wendepunkt in der 23 jährigen (jetzt: 24 jährigen) Geschichte von Warmen. 2000 von Children of Bodom Keyboarder Janne „Warman“ Wirman gegründet, standen am Mikrofon bisher immer nur unterschiedliche Gastsänger. Mit dem aktuellsten Silberling ist nun erstmalig ein fester Frontman vorneweg und es ist niemand geringeres als Petri „Ensiferum“ Lindross persönlich.
Insgesamt bin ich hier im absoluten Fanboy Modus und frage mich, wieso ich das Album erst ein Jahr nach dem eigentlich Release entdeckt habe.
Der Sound des Album überrascht mich inhaltlich nicht, da das Keyboard schon bei CoB schon ein sehr prägnantes Element in den Songs war und somit drückt Jonne Wirman hier der Band natürlich auch irgendwie diesen Stempel mit auf. Es ist aber nicht gänzlich Bodom Sound, eher ein gewisser Vibe den man spürt und mit dem Hören bemerkt man auch die Eigendynamik von „Warmen“ die dann irgendwie doch ganz anders ist.
Getoppt wird das Ganze dann einfach noch durch Lindroos Gesang, was ich zuletzt bei Ensiferum so vermisst habe (könnt ihr hier lesen).
Fazit:
Insgesamt bin ich hier im absoluten Fanboy Modus und frage mich, wieso ich das Album erst ein Jahr nach dem eigentlich Release entdeckt habe. Der Sound ist unglaublich, lässt einen auf der einen Seite in vergangenen CoB Tagen schwelgen und auf der anderen Seite ist es irgendwie doch erfrischend anders und einfach nur ein echt starkes Album, was sich lohnt, immer wieder zu hören.
Ich bin maximal begeistert und hoffe von der Band in der Combo noch mehr mit zu bekommen und vielleicht auch mal Live erleben zu können. Für Fans von finnischem Melodic Death ein absolutes Pflichtprogramm.


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