
Mit „Opera“ hauen die Italiener ihren sechsten Silberling seit der Gründung 2007 raus. Eine Band, welche quasi ein mal ausgetauscht wurde und lediglich Pianist Francesco Ferrini ist noch als Gründungsmitglied an Bord.
Fleshgod Apocalypse ziehen ihren Schuh konsequent durch und bleiben sich trotz der steten Wechsel und der Zeit selbst treu, ohne dass das Ganze noch so klingt wie 2007. Dabei bewegt sich die Band irgendwo, zwischen Symphonic Death Metal, Technical Death Metal und Extreme Metal.
Es wird einfach ein ordentliches musikalisches Potpourri für den gepflegten Metalfan geliefert.
Einen Unterschied macht sicher Veronica Bordacchini, welche seit 2020 vom Session Mitglied, zum vollwertigen Bandmitglied aufgestiegen ist1 und durch ihren Operhaften Gesang, das gesamte Konzept noch mal eine Stufe nach oben hebt.
Das Album strotzt nur so voll kräftiger Blasts und heftigen Riffs! Stellvertretend steht hier sicher der Song „Morphine Waltz“, welcher metaphorisch gesehen alles gnadenlos nieder mäht, was ihm in den Weg kommt. Dabei reicht das Album von „episch“ zu „bombast“ über „roh & brutal“ zu „klassisch“. Es wird einfach ein ordentliches musikalisches Potpourri für den gepflegten Metalfan geliefert.
Fazit:
Ich sehe mich jetzt nicht zwingend als Fan der ersten Stunde, doch beobachte ich die Band seit 2007/ 2009 und bin von der bisherigen Entwicklung absolut begeistert. Hier funktioniert einfach alles und Fleshgod Apocalypse erhalten meiner Meinung nach dafür nicht die Aufmerksamkeit, die sie eigentlich verdient hätten.
Ich mag die weibliche opernhafte Unterstützung/ Ergänzug, weiss es aber auch zu schätzen dass hier nicht alles auf eine Karte gesetzt wird, sondern im Wechsel je Song auch die ursprünglichen Growl- Vocals absolut present sind und nicht nur noch ein Überbleibsel geworden sind.


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