Linkin Park – From Zero

2–3 Minuten
© Linkin Park

© Linkin Park

Veröffentlicht: 15.11.2024

Tracks: 11

Genre: Alternative Metal

Label: Warner Bros. Records

Homepage

Herkunft: USA

Das Album im Stream

From Zero

Das man nach dem tragischen Tod von Chester Bennington die Band „Linkin Park“ nicht einfach liegen lässt und was Neues anfängt, liegt wohl auf der Hand. Die Band hat eine bombastische Fanbase und prägte seit ihrer Gründung 1996, bzw. deren zweifachen Umbenennung 1999 mehrere Generationen.1

Somit hat man sich scheinbar bewusst für eine Frau am Mikro entschieden, bei einem Mann hätte (auch unbewusst) man immer den Vergleich mit Chester gezogen, bzw. den Gedanken gehabt, dass er ersetzt wurde.

Mit Emily Armstrong hat man wen gefunden, der die Lücke „Chester Bennington“ garnicht erst versucht zu füllen, sondern einfach ein neues Kapitel auf macht. Und somit fängt man wieder bei Null an…

Das Album

Was will man von dem Album erwarten? Hohe Ansprüche und alles neu? Oder lieber schön tief stapeln, damit man nicht enttäuscht wird? Ich habe mir extra so wenig Songs im Vorfeld angehört wie möglich, um dann am Releasetag das Album im Ganzen genießen zu können. Linkin Park scheint alles richtig gemacht zu haben. Das Album ist ein gelungener und fantastischer Mix aus 2003er Nostalgie und einfach etwas Neuem.

„From Zero“ bringt einfach alles mit: Brutale Vocal Parts, heftige Riffs und Fanboy- Momente die mich in meine Jugend versetzen.

Und wer die Sorge hatte, dass mit Chesters wegfall die Band mehr in die Hip Hop Schiene fallen würde, der kann sich freuen. Mit Emily Armstrong hat man sich eine Stimmgewalt an Bord geholt, die unterschiedlicher nicht sein kann. Die Frau pendelt tonal zwischen den Songs hin und her wie keine Zweite und singt mal entspannt und ruhig und mal brutale „Rockröhrenshouts“.

Durch Emily wird dem Album und der Band einfach ein neuer, eigener Stempel aufgedrückt, aber ohne dabei nicht mehr Linkin Park zu sein. Einfach fantastisch was den Fans hier präsentiert wird, ohne das Andenken an Chester Bennington zu schädigen.

Trivia

Das die Band eine Frau am Mikrofon haben wollte, kursierte ja schon einige Zeit im Internet, zwischendurch wurde auch Evanescence Frontfrau Amy Lee als neue Sängerin gehandelt. Was spannend ist, jetzt ist es Emily (Amy Lee). Das da vorab was nach außen gedrungen ist, aber falsch interpretiert wurde, ist nahe liegend aber letztlich nur Spekulation.2

© Linkin Park
© Linkin Park

Fazit

Nach Meteora (2003) habe ich Linkin Par aus den Augen verloren. Die Kooperation mit Jay-Z hat mir die Band madig gemacht und ich habe (News technisch) kaum noch was von der Band gehört.

Erst nach dem Tot von Chester Bennington fiel Linkin Park wieder in meinen Fokus, vor allem wegen der Frage „wie geht es weiter?“. Das es es jetzt so wie es ist, finde ich gradios und ich bin maximal begeister von dem neuen Longplayer. „From Zero“ bringt einfach alles mit: Brutale Vocal Parts, heftige Riffs und Fanboy- Momente die mich in meine Jugend versetzen.

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Linkin_Park ↩︎
  2. https://www.bonedo.de/artikel/soll-amy-lee-von-evanescence-chester-bennington-bei-linkin-park-ersetzen/ ↩︎

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